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Termin Informationen:

  • Sa.
    05
    Apr.
    2025

    Housing Action Day

    Kundgebung des Solidaritätsnetwerks Dortmund

    Das übergeordnete Thema sind Prozesse der Gentrifizierung, speziell in Dortmund.

    Es wird politische Reden, eine Fotocollage lokaler Probleme / lokalen Protests, eine
    Mitmachaktion und einen Infostand geben. Auch die Nachbarschaftsinitiative Althoffblock wird mit einem Infostand auf der Kundgebung präsent sein.

    Der Wohnraum ist knapp und die Mieten steigen immer weiter. Der Druck auf uns
    Mieter:innen wächst dadurch immer mehr. Wir können es uns nicht mehr leisten
    umzuziehen und haben oftmals Angst unsere Wohnung zu verlieren. Zum Leben bleibt immer weniger Geld übrig. Marginalisierte und diskiminierte Menschen bekommen erst gar keine Wohnung. Menschen sind gezwungen wegzuziehen oder werden gar zwangsgeräumt und landen z.T. in der Obdachlosigkeit.

    Wir sehen die Widersprüche beim Thema Wohnen deutlich – auch wenn wir bei lokalen Akteur:innen (z.B. Casa Sogno;, Spar- und Bauverein; Stadt Dortmund) genauer hinsehen:

    – statt Schaffung von bezahlbarem Wohnraum – Profitmaximierung durch Luxussanierung & Privatisierung;

    – statt mehr Selbstbestimmung und -verwaltung – von oben angeordnete und gegen den Willen der Bewohner:innen durchgeführte Maßnahmen;

    – statt Förderung von Gemeinschaft und Teilhabe – Verdrängung von allen, die nicht mehr „ins Bild passen“;

    – statt Wohlstand für diejenigen, die die Häuser bauen (Bauarbeiter) – Reichtum für diejenigen, die deren Arbeitskraft ausbeuten (Immobilien- und Baufirmen);

    – statt Hilfe – Repressionen für wohnungs- und obdachlose Menschen.

    Als sozialistische Stadtteilorganisation halten wir dem Klima der Angst etwas entgegen und  protestieren gemeinsam auf der Straße. Denn wirkliche Demokratie und Selbstbestimmung werden uns leider nicht geschenkt – wir müssen sie uns erkämpfen. Dabei sind kleine Reformen und Erfolge gut und notwendig; eine dauerhafte, positive Gestaltung unserer Lebensbedingungen wird aber nur mit der Überwindung der kapitalistischen Wirtschaftsweise möglich sein.

    Wir fordern: Die Stadt gehört uns – uns allen, die hier leben!
    Wir ermutigen: Die Revolution beginnt vor unserer Haustür!